Das Erstgespräch: zuhören statt bewerten
Am Anfang steht fast immer ein Telefonat. Oft ruft nicht die betroffene Person selbst an, sondern eine Tochter, ein Nachbar oder die Hausverwaltung. Wir fragen nach dem Umfang, nach Fristen und danach, was der betroffenen Person besonders am Herzen liegt – nicht danach, wie es so weit kommen konnte.
Anonym anreisen, unauffällig arbeiten
Auf Wunsch kommen wir mit Transportern ohne Firmenaufschrift. Wir tragen in geschlossenen Säcken und Kartons, halten die Wohnungstür so kurz wie möglich offen und stellen nichts im Stiegenhaus ab. Für Außenstehende sieht der Einsatz aus wie ein ganz gewöhnlicher Umzug.
Mitentscheiden statt übergangen werden
Eine Räumung über den Kopf der Betroffenen hinweg richtet oft mehr Schaden an als die Unordnung selbst. Deshalb legen wir Dokumente, Fotos und Erinnerungsstücke gesondert beiseite und klären Zweifelsfälle gemeinsam. Wenn es hilft, arbeiten wir in mehreren kurzen Etappen statt an einem langen, kräftezehrenden Tag.
Oft ist die Räumung nur ein Teil des Weges. Begleitende Unterstützung, etwa durch eine psychosoziale Beratungsstelle, kann helfen, dass die Wohnung auch langfristig gut bewohnbar bleibt. Alles zu unserem Angebot findest du auf der Seite Spezialräumung.